Archivbase | Januar 2013

Grüne Woche: Essen, Trinken, Drängeln

Sonntag, 27. Januar 2013

Die „international wichtigste Messe für Ernährungswirtschaft, Landwirtschaft und Gartenbau“ öffnet jedes Jahr im Januar in allen 26 Hallen der Messe Berlin für Fachbesucher und das allgemeine Publikum. Aber was genau passiert auf der grünen Woche? Was kann man sich unter „Ernährungswirtschaft und Co.“ vorstellen?


Ernährungswirtschaft heisst bei der grünen Woche: Essen und Trinken. In den meisten Hallen bieten daher fast alle deutschen Bundesländer, einige unserer europäischen Nachbarn und einige außereuropäische Länder – daher „Internationale“ Grüne Woche – ihre Spezialitäten an. Fritiertes, Gepökeltes, Gebrautes. Ein großer Markt an leckeren und weniger leckeren warmen und kalten Speisen. Sicherlich noch lange nicht alles, was die Länder zu bieten haben…
Probiert werden kann fast überall, auch zum Kauf wird durch „Sonderangebote“ angeregt. Zehn Euro für drei verschiedene Sorten Käse aus der Schweiz, verschiedene Molkereiprodukte für zehn Euro und mehr.
Meist muss man sich durch die Hallen drängeln, denn das Publikum aus Berlin und dem Umland liebt diese Messe. So stehen auch überall Vereinsgrüppchen, die anreisen und sich an einem der zahlreichen Bierstände vergnügen.

Landwirtschaft und Gartenbau sind auf der Messe weniger präsent. Eine große Halle gilt der landwirtschaftlichen Technikausstellung, einige Hallen den Heimtieren, Tierschauen mit Tierwettbewerben, Landleben, Naturtechnik und der Sonderschau des Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Auch findet man einige Gartenhallen mit Angeboten für die Gartensaison und die internationale Blumenhalle mit blühenden und duftenden Blumen der Welt.

Die Grüne Woche eignet sich auch super, um wieder mal mit fremden Kulturen in Kontakt zu treten: „Ade“ aus der Schweiz, „Servus“ aus Bayern und viel mehr kulturell spannendes wird hier angeboten. Daher ist die Grüne Woche eine schöne Kombination von ITB (Internationale Tourismusbörse) und Oktoberfest. Und das muss man ja mal gesehen haben.