Archivbase | Januar 2008

Ein „stürmischer“ Abend

Donnerstag, 31. Januar 2008

Die Geigerin Carolin Widmann brilliert mit Dox-Orkh von Xenakis

Zu hören war das 203.Konzert „Musik der Gegenwart“ mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Brad Lubman. 1991 schrieb Jannis Xenakis das einsätzige Stück für Violine und Orchester. Zu grossen Teilen aus Clustern angelegt,die Geigenstimme zeigt ein starkes Glissandi, während das Orchester stark rhythmisch orientiert ist. Carolin Widmann spielte mit grosser Innigkeit und Souveränität dieses fast unspielbare Stück.Das Orchester – ein Klang – ein Genuss. Eine Deutsche Uraufführung gab es noch: „Schattengitter“ von Andrè Werner. Eher langweilig als innovativ, oft Gehörtes. Kurze Stücke von Jani Christou und dem Altvorderen Elliott Carter.

Eintritt: 14 Euro