Archivbase | Dezember 2004

Oh du schöne Nostalgie

Freitag, 17. Dezember 2004

Max Raabe & das Palast Orchester

Vom 9. Februar bis 6.März 2005 gastiert Max Raabe &das Palast Orchester im Schiller Theater. Das Berlin der 20er Jahre, die Golden Twenties, feiern ein großes Comeback. Tickets gibt es zu bestellen unter der Nummer:030 47997447 – sowie an allen Vorverkaufsstellen.

www.max-raabe.de

Bizarres und Poetisches

Montag, 13. Dezember 2004

Arbeiten zeitgenössischer Kunst aus Südostasien zur Globalisierung

Im Ethnologischen Museum, Staatliche Museen zu Berlin, gibt es eine interessante Ausstellung: „Identität versus Globalisierung?“ 50 Künstler aus Südostasien haben zu diesem Thema eindrucksvolle Werke geschaffen.Ängste und Hoffnungen spiegeln sich in Assemblage, Gemälde, Video,Skulpturen, in Text und Musik. Es gibt für 12 Euro einen Katalog. Ethnologisches Museum, Lansstr.8 in Dahlem.

Eintritt: 4 €

Ein bischen Mackie Messer

Freitag, 10. Dezember 2004

„The Busker’s Opera“ in Berlin

Der kanadische Regiestar Robert Lepage gastiert im Haus der Berliner Festspiele mit „The Busker’s Opera“. Eigentlich sollte es die „Dreigroschenoper“ sein.Die Brecht Erben verweigerten ihm die Aufführungsrechte. Deshalb einmal anders: mit Rap,Soul, Jazz, Latin Dance,Country und Disco. Man kann gespannt sein. Haus der Berliner Festspiele 10., 11. 21.30Uhr

Für Opernfreunde ein MUSS

Montag, 6. Dezember 2004

Lady Macbeth von Mzensk, Oper von Schostakowitsch

Schostakowitsch schreibt in seinen Memoiren. ich widmete Lady Macbeth meiner Braut. Versteht sich, dass die Oper auch von Liebe handelt, aber nicht nur.Sie handelt auch davon, wie Liebe sein könnte, wenn nicht ringsum Schlechtigkeit herrschte.An diesen Schlechtigkeiten geht die Liebe zugrunde.An den Gesetzen, am Besitzdenken, an der Geldgier, an der Polizeimaschinerie.Wären die Verhältnisse anders, wäre auch die Liebe eine andere…. Herrlich inszeniert von Hans Neuenfels. Vassily Sinaisky gibt der Musik Schostakowitschs großen Atem.Am Abend sang Milena Butaeva die Rolle der Katerina.Sie hat eine wunderbare Stimme und großes schauspielerisches Talent. Jürgen Müller als Sergej,wie er Liebe und Leidenschaft verliert, beeindruckend. Ein tolles Ensemble, ein herrlicher Chor. Komische Oper, Behrenstr.55-57 Tel. 030.47997400, Vorverkauf Unter den Linden 41

Ein großes Temperament

Samstag, 4. Dezember 2004

Lang Lang spielt Mendelssohns Klavierkonzert

Unter der Leitung von Daniel Barenboim spielt der 22-jährige Lang Lang das Klavierkonzert von Felix Mendelssohn-Bartholdy.Mit 7 Jahren spielte der aus China stammende Pianist dieses Stück zum ersten Mal.Seitdem ist er diesem Werk treu geblieben. Lang Lang ist ein ungewöhnlicher Pianist:Ein furioses Temperament, ein unglaubliches Talent und ein eigenwilliger Interpret. Schönbergs „Verklärter Nacht“, Strauss“Till Eulenspiegel“ und „Notations“ von Boulez stehen mit auf dem Programm. Philharmonie, Mi 8.12. 20.00Uhr Konzerthaus Do 9.12. 20.00 Uhr Am 8.12. wird das Konzert übertragen. Deutschlandradio